Vor der Rückrunde wurden beim TTV Erdmannhausen die Erfolgschancen für die Herrenteams sowie die Damenmannschaft abgeschätzt. Dabei konnten die einzelnen Teams mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen rechnen. Nun zeigt ein Vergleich, wie gut diese Prognosen tatsächlich waren. Teils gab es größere Abweichungen, welche jedoch gut zu erklären sind.
Basierend auf der Punktausbeute aus der Vorrunde als grobem Maß für die aktuelle Spielstärke wurde mittels der Statistik das wahrscheinliche Abschneiden in der Rückrunde ermittelt. Das erste Herrenteam konnte in der Bezirksklasse A1 zwischen 7 und 13 Punkten erwarten. Am Ende wurden es zehn Zähler. Damit traf die Prognose ziemlich genau zu, da dies die Mitte des berechneten Intervalls ist. In der Kreisliga A2 wurde für die Herren II ein Bereich zwischen fünf bis zwölf Punkten als wahrscheinliches Ergebnis angegeben. Letztlich erreichte das Team stolze 13 Zähler und damit einen Aufstiegsplatz. Dieses unerwartete Resultat ist zum einen auf personelle Verstärkungen zurück zu führen. So kam das Nachwuchstalent My Hoang in fünf Begegnungen zum Einsatz und überzeugte sowohl im Doppel als auch im Einzel. Frank Lautenschläger, Jonah Merker und Benjamin Frey spielten als neue Stammkräfte groß auf, nachdem sie bereits in der Hinrunde als Ergänzungsspieler geglänzt hatten. Zum anderen präsentierte sich das Team insgesamt in einer klar verbesserten Form und sorgte so mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen Aufstieg für eine Riesenüberraschung.
Ganz anders sieht es hingegen bei der dritten Herrenvertretung in der Kreisliga B2 aus. Von den ebenfalls vorhergesagten fünf bis zwölf Zählern wurde lediglich ein einziger Punkt geholt. Rein statistisch gesehen war dies unwahrscheinlich. Dies lag vor allem daran, dass die Leistungsträger Merker, Frey und Lautenschläger nach der Hinserie eine Mannschaft höher gerückt sind und deshalb bei den Herren III nicht mehr zur Verfügung standen. Für die Herren IV (Kreisliga C2) erschienen in der Rückrunde ein bis fünf Punkte wahrscheinlich. Nach den sieben Partien stehen nun zwei Zähler auf der Habenseite. Die Vorhersage war demnach zutreffend. Bei den Damen (Landesklasse 2) war mit ein bis sieben Punkten zu rechnen. Letztlich holten sie ein Unentschieden und landeten so gerade noch in diesem Bereich. Insgesamt trafen von fünf Vorhersagen also immerhin drei zu, wobei die beiden Abweichungen gut erklärt werden können.