Das lange Warten hat ein Ende
Das erste Herrenteam ist nun oben angekommen.

Das lange Warten hat ein Ende

In der Spielzeit 2024/25 belegte das erste Herrenteam in der Bezirksklasse A1 den dritten Platz. Dieser berechtigt eigentlich nicht zum Aufstieg. Da jedoch in der Landesliga kein Absteiger aus dem Bezirk Ludwigsburg kam, war in der Landesklasse noch ein Startplatz frei. Diesen nahm der TV Markgröningen II ein. Dadurch wiederum konnte der TTV in die Bezirksliga aufrücken. Somit schlagen die Erdmannhäuser in der kommenden Saison 2025/26 in der höchsten Bezirksspielklasse auf.

Dank des unerwarteten Aufstieges endet eine sehr lange Durststrecke. Zuletzt war die erste Herrenmannschaft des TTV in der Spielzeit 2014/15 in der höchsten Liga des Tischtennis-Bezirks Ludwigsburg aktiv gewesen. Damals spielten einige der heutigen Stammkräfte noch gar nicht Tischtennis auf Vereinsebene. Beispielsweise waren die beiden Erdmannhäuser Kai Reinemuth und Benjamin Storz gerade einmal sechs Jahre alt. Ihre ersten Tischtennis-Wettkämpfe absolvierten sie 2018 (Reinemuth) beziehungsweise 2019 (Storz). Heute sind die Nachwuchstalente zwei wichtige Stützen des ersten Herrenteams und mit verantwortlich für den aktuellen Höhenflug.

Außerdem kamen mit Benjamin Frey, Alexander König, Jonah Merker, Elias Priebe und Torben Schölkopf viele weitere Jugendspieler zum Einsatz und trugen so zum Mannschaftserfolg bei. Für die Erfahrung im Team stehen Oliver von Schaewen und Joachim Weber sowie der 25-jährige Michel Bauer, der inzwischen auch schon über zehn Jahre Wettkampfroutine aufweist. Besonders hervorzuheben ist die Doppelbilanz von Reinemuth/Storz, die von insgesamt 13 Partien lediglich ein einziges Match verloren.

TTV-Vorstand Joachim Weber freut sich über den Erfolg: „Das ist fantastisch. Man sieht, dass eine konsequente Nachwuchsförderung auf lange Sicht ein guter Weg ist, um an die Spitze zu kommen. Aber dafür haben wir auch viel investieren müssen. Vor allem unser Jugendleiter Matthias Hiller hat mit seinem unglaublichen Engagement in vielen Bereichen dazu beigetragen, dass wir nun wieder da stehen, wo wir vor fast einer Dekade waren“.